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Mittwoch, 18. Juni 2014

Unterschied zwischen TIer und Mensch

Auf OKTO gibt es einige interessante Sendungen wie Philosophie im Gespräch oder Wiener Vorlesungen. In beiden ging es kürzlich unter anderem um den Unterschied zwischen Mensch und Tier. In der einen wurde Descartes erwähnt – das ist der Cogito, ergo sum (Ich denke, also bin ich!)-Typ, der 1650 in Stockholm den Geist aufgab. Er meinte, dass nur der Mensch denken könne, und die Tiere sowas Ähnliches wie Maschinen seien. Es wäre also nicht verwerflich, Tiere einer Vivisektion zu unterziehen. Und wenn die Katzen ganz erbärmlich schrien, wenn man ihnen bei lebendigem Leib die Bäuche aufschnitt, dann wäre das nur wie das Quietschen von Federn.
In der andern Sendung wurde dezidiert aufgezählt, worin sich der Mensch vom Tier unterscheide: Sprache, Werkzeuggebrauch, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Seele, die auch als philosophisches Modul bezeichnet wird;
Naturwissenschaftler bezweifeln das und meinen ihrerseits, die Tiere hätten all das auch. Bei der Sprache denke man z.B. an die Walgesänge, die wir aber nicht zu deuten verstehen. Beim Werkzeuggebrauch ist bereits bewiesen, dass z. B. Affen es mit einem Zweiglein viel schneller als Kinder schaffen, sich Nüsse und Bonbons durch ein Labyrinth zum Ausgabepunkt zu schieben.
Ja selbst Kunst ist keine menschliche Domäne mehr. Denn außer Affen malen auch Elefanten und Delfine, deren Gemälde Rekordpreise  erzielen und von einigen Kunstkritikern von jenen der menschlichen Konkurrenten nicht zu unterscheiden waren.
Aber jedenfalls hat noch keine andere Spezies als der Mensch seinen Lebensraum so nachhaltig verändert (und so sinnlos zugemüllt, denn unsre Rückstände umkreisen schon in Massen als Weltraumschrott den Planeten).
Mir fiel noch ein wesentlicher Unterschied ein: keinem Tier würde einfallen, den natürlichen Lebensraum verlassen zu wollen. Es gab zwar Affen und Hunde, die ins Weltall geschickt wurden, allerdings zwangsweise. Denn wenn ein Wolf den Mond anheult, dann tut er dies nicht weil er eine Rakete bauen und dorthin fliegen will, sondern um einen Partner zur Paarung anzulocken.
Auch zu Urlaubszwecken (Zugvögel und Lachse nehmen lange Strecken nur inkauf, weil sie das zur besseren Nahrungsaufnahme oder zum Ablaichen müssen.) wechseln die Tiere nicht ihr natürliches Umfeld. Es gibt keinen Eisbären, der sich samt Nachkommen in eine fliegende Blechbüchse zwängt, um stundenlang ins brennendheiße Australien zu reisen (Der Mensch ist auch das einzige Lebewesen, das im Flug eine warme Mahlzeit einnehmen kann! Bemerkte schon Loriot!) und sich dann auf dem Strand von der Sonne braten lässt! So blödsinnig ist nur der Mensch!!!

 

 

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