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Dienstag, 23. Oktober 2018

Der Hellseher

Freunde, wie schön wäre es, ein wenig in die Zukunft spähen zu können, denn dann hätte ich z.B. die Einladung eines Bekannten zum Abendessen abgelehnt. Wir saßen in einem feinen Lokal, ich dachte wir fachsimpeln ein wenig, als der plötzlich fragte: "Darf ich deine Hand halten?" Jössas!!! Als der meine zarte Hand zwischen seine groben Pratzen nahm, verfiel ich gleich. Eine gefühlte halbe Stunde - es war wohl nur eine viertel - musste ich mir dabei seine Litanei anhören, von wegen er bräuchte menschliche Wärme. Schade, dass ich kein eiskaltes Händchen hatte. Auch mein Warnhinweis, ich könnte ihn womöglich noch mit Schnupfen anstecken, war ihm egal. Ja, er sagte sogar über einen gemeinsamen Bekannten, dieser wäre ein eigenartiger Mensch! WAH! Dieser hatte mich immerhin nie um so einen frechen Gefallen gebeten! Und dann die verstohlenen Blicke der Kellner, die wohl dachten, er sei mein Sugardaddy, zu dem ich lieb sein muss, damit er mir das Essen zahlt.... FURCHTBAR! In der Hoffnung, dass in meiner Suppe ein Giftpilz war, damit mich die Rettung abtransportierte, hielt ich durch. Ich wollte auch nicht unhöflich sein, da er meine Bücher gekauft hatte, doch mich hatte er ja nicht dazu gekauft! Na, ich dachte mir gleich: Einmal und nie wieder! Aber ich brachte alles professionell lächelnd hinter mich und kann euch nur raten: Vorsicht, wenn euch ein scheinbar lieber Onkel zum Essen einlädt. Bleibt lieber daheim und lest meine Bücher!!!

Montag, 22. Oktober 2018

stehend

Der Wirbelsäule tut langes Sitzen so überhaupt nicht gut, daher das nun geflügelte Wort: Sitzen ist das neue Rauchen! Ausgesprochen schädlich. Vom langen Stehen kriegt man allerdings Krampfadern, doch man kann auch nicht alles haben. In China wiederum ist man dazu übergegangen, die Verblichenen stehend zu begraben, da der Platz auf den Friedhöfen bereits knapp ist. Man sieht halt aller Orten einen Trend zum Stehen. Und der Revolutionär Che Guevara soll angeblich gesagt haben: Besser stehend sterben, als auf Knien leben. - Schon damals erschien also fortschrittlichen Leuten das Stehen als die einzige Option. Liebe Freunde, meine Bücher kann man auch stehend lesen!!!

Samstag, 20. Oktober 2018

Herbstgedicht

Die Blätter werden schnell welk
Der Wind heult seufzend im Gebälk
Mutter Natur betätigt sich als Malerin 
und macht mit Frost die Triebe hin
Die schönsten Farben sieht man jetzt
wenn man durch die Wälder hetzt

Doch durch die Kälte in dieser Zeit
ist auch die Grippe nimmer weit
Fesselt uns ans Bett mit Fieber
beschert uns allen müde Glieder
Die Äste werden langsam kahl
und die Arbeitslust minimal

Wer kann fährt gegen Süden fort
und tauscht aus den nebligen Ort
gegen ein Domizil am Strand
wo alle außer Rand & Band
Wer arm ist bleibt daheim
und schütt' sich Glühwein rein

PROST, LIEBE FREUNDE, LEST MEINE BÜCHER 
UND HALTET BEREIT DIE TASCHENTÜCHER!


Donnerstag, 18. Oktober 2018

Schmatz!

Unglaublich, aber wahr: Zwei Schüler n der DaVinci High School in Davis (USA) sollen Kekse mit der Asche einer Verstorbenen versetzt und an ihre Klassenkameraden verteilt haben. Die Polizei ermittelt schon. Da holt die Realität die Fiktion ein. Mein Comic stammt noch aus der Weihnachtszeit von über fünf Jahren. Ich hätte mir eher gedacht, dass die schlimmen Buben Haschisch oder so etwas Ähnliches einbacken, aber Asche soll ja weniger ungesund sein. Da kommen mir glatt noch weitere Verwendungsmöglichkeiten in den Sinn: Anstatt Vulkanasche für eine Gesichtsmaske, kann man doch auch die Asche von verstorbenen Schönheiten dazwischen mischen. Macht eventuell sogar eine noch feinere Haut. Als Peeling wäre sie doch auch geeignet... Aber essen möchte ich sie so wenig wie die neuerdings in einem Supermarkt feilgebotenen Insekten... Freunde, wie immer der Hinweis auf meine Bücher!

Das Ende

Derzeit steht eine sogenannte Staatsverweigerin vor Gericht, die nicht müde wird, ihre Verdienste für die Menschen aus Fleisch & Blut zu würdigen: "Ich bin eine Pionierin und gehe für andere durchs Feuer." Sie litt den Wahn, ihre Gefolgsleute aus den Klauen der Republik befreien zu müssen und kassierte Geld für selbst erstellte Kennzeichen und Gewerbescheine. Der Staatsanwalt fragte: "Ist Ihnen klar, dass Sie durch Ihr Tun Existenzen vernichtet haben?" Worauf die Dame genervt erwiderte: "Hat hier jemand eine Vorstellung, was der Aufbau eines Staates kostet? Alle souveränen Menschen haben gewusst, worauf sie sich einlassen!" - Was nicht in der Zeitung stand: Vor Jahren gab der ORF ihr eine Bühne in der Barbara-Karlich-Show, wo sie donnerte: "Der Staat Österreich ist eigentlich nur eine Firma, aus der man auch austreten kann." Ich erinnere mich noch an sie, da ich sie beim Anblick eher für eine Weight Watchers-Kandidatin hielt. Damals fanden ihr Gelaber wohl noch alle amüsant, doch die ganze Angelegenheit dürfte aus dem Ruder gelaufen sein und heute geht der Prozess munter weiter. - Freunde, statt der Zeitung kann man auch meine Bücher voll Unglaublichem lesen.