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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wer will mich?


Nein, hier geht’s nicht um die TV-Sendung der liebenswerten Edith Klinger, in welcher weiland entzückende Haustierchen vermittelt wurden, sondern um die Vermittlung wahrer Freundschaft.
In der Dienstags-Zeitung las ich einen Artikel über den Caritas-Chef Franz Küberl. Darin äußert er: „Es ist jedenfalls unabdingbar, dass es ein Grundmaß an Mitmenschlichkeit und Gespür für arme Leute gibt. Das wäre mein Weihnachtswunsch an die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen: Haben Sie zumindest einen Armen als Freund. Nur wenn man das Milieu kennt, weiß man auch, worum es geht.“
Da sagt Volkes Stimme: BRAVO!!! Dem vorletzten Satz schließe ich mich inhaltlich voll an. Darum nun mein Appell an so einen Ausbeu- äh Ausbund an Nächstenliebe: Nimm mich zum Freund!!! Ich bin sehr arm aber dafür umso liebenswürdiger! Außerdem natürlich verlässlich, pünktlich (vor allem, wenn ich zum Essen eingeladen bin), herzeigbar (wenn man mir die passende Kleidung kauft), begeisterungsfähig (die Sache, wofür ich mich begeistern soll, ist jederzeit verhandelbar), höflich (außer man reizt mich bis auf's Blut, dann werde ich narrisch!), und vor allem treu. Wer mich zum Freund hat, wird mich garantiert nicht so schnell wieder los! Also, liebe politisch und wirtschaftlich Verantwortungsvolle: WER WILL MICH?!?

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